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Neben Geboren am 4. Juli und Apokalypse Now einer DER Anti-Kriegsfilme. Besonders angenehm finde ich den psychologischen Ansatz, der hier verwendet wird, um die grauen des Kriegs rüber zu bringen. Ähnlich wie in Geboren am 4.Juli ist die Story größtenteils nicht an der Front angesiedelt, sondern im sicheren Amerika. Es wird also nicht das plumpeste Mittel des Anti-Kriegsfilm übermäßige Gewaltdarstellung bis zum kalten Erbrechen (siehe Full Metal Jacket), verwendet, sondern subtiler gearbeitet. Selbst die Frontszenen bestechen durch psychologische Dichte (Russisch Roulette) und Spannungen, die aus dem Zwischenmenschlichen entstehen. The Deer Hunter ist der Film der eher die Kriegsschäden eines oberflächig unverwundeten Veteranen beschriebt: Die Gescheiterte Integration, die Konfrontation mit Lücken, die gefallene Freunde hinterlassen haben, die Unfähigkeit, den Krieg in Vietnam zu lassen, die soweit führt das man sogar zurückkehrt. Zu diesem Zweck hat Cimino minutiös das Umfeld aller Charaktere beleuchtet. Meiner Meinung nach mit einigen überflüssigen Längen. Das epische Ausmaß von fast 3h hätte nicht sein müssen. Großes Plus ist noch die arschgeile Kombination aus Rober DeNeiro und Christopher Walken in den Hauptrollen. Hätte mir mehr Filme mit den beiden gewünscht.
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