Angelina Jolie, Oscar®-Preisträgerin und dreimalige Gewinnerin eines Golden G...
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Angelina Jolie, Oscar®-Preisträgerin und dreimalige Gewinnerin eines Golden Globe, ist nach wie vor einer von Hollywoods talentiertesten Topstars. Unlängst war sie in Clint Eastwoods preisgekröntem Drama Changeling (Der fremde Sohn, 2008) zu sehen, für den sie in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für einen Academy Award® vorgeschlagen wurde sowie Nominierungen bei den Golden Globes, der Screen Actors Guild, der British Academy of Film and Television, der Broadcast Film Critics, der London Film Critics und der Chicago Film Critics erhielt.
Das Kinopublikum konnte sie 2008 in Wanted (Wanted, 2008) bewundern, einem Fantasythriller von Timur Bekmambetov, sowie in DreamWorks’ Animationshit Kung Fu Panda (Kung Fu Panda, 2008) an der Seite von Jack Black als Synchronsprecherin erleben. 2007 spielte sie Rollen in Robert Zemeckis’ Beowulf (Die Legende von Beowulf, 2007) und Michael Winterbottoms Kritikerliebling A Mighty Heart (Ein mutiger Weg, 2007), der dramatischen wahren Geschichte von Mariane und Daniel Pearl. Ihre darstellerische Leistung in A Mighty Heart wurde mit Nominierungen bei den Golden Globes, der Screen Actors Guild, der Broadcast Film Critics und den Film Independent’s Spirit Awards honoriert.
Zu ihren kommenden Projekten zählt The Tourist (2010), Florian Henckel von Donnersmarcks Hollywood-Debüt mit Johnny Depp in der weiteren Hauptrolle.
In Jolies breitgefächerter Filmographie finden sich Titel wie The Good Shepherd (Der gute Hirte, 2006) von Robert De Niro mit Matt Damon, Mr. & Mrs. Smith (Mr. & Mrs. Smith, 2005) mit Brad Pitt, Alexander (Alexander, 2004) von Oliver Stone mit Colin Farrell und Anthony Hopkins sowie das Action-Abenteuer Sky Captain and the World of Tomorrow (Sky Captain and the World of Tomorrow, 2004) mit Jude Law und Gwyneth Paltrow. Als Sprecherin hatte sie eine Rolle in Shark Tale (Shark Tale, 2004) von den Shrek-Schöpfern, in dem auch Will Smith, Robert De Niro und Jack Black zu hören waren.
An der Seite von Ethan Hawke trat sie in dem von Warner produzierten Thriller Taking Lives (Taking Lives – Für Dein Leben würde er töten, 2004) auf. 2003 spielte sie (erneut) die Titelrolle des Action-Abenteuers Lara Croft Tomb Raider: The Cradle of Life (Lara Croft Tomb Raider: Die Wiege des Lebens, 2003), das Sequel von Simon Wests Kinoerfolg Lara Croft: Tomb Raider (Lara Croft: Tomb Raider, 2001) aus dem Jahr 2001 und war als UN-Katastrophenhelferin in dem provokativen Drama Beyond Borders (Jenseits aller Grenzen, 2003) zu sehen.
2001 spielte sie an der Seite von Antonio Banderas in Original Sin (Original Sin, 2001) von „Gia“-Autor/Regisseur Michael Cristofer. Im Jahr davor stand sie mit Nicolas Cage und Robert Duvall als Autodiebe, die ihren letzten großen Coup durchziehen, in dem Erfolg Gone in Sixty Seconds (Nur noch 60 Sekunden, 2000) für Produzent Jerry Bruckheimer vor der Kamera. Ferner sah man sie in der romantischen Komödie Life or Something Like It (Leben oder so ähnlich, 2002). Ihr schauspielerisches Können als Insassin einer Nervenheilanstalt in Girl, Interrupted (Durchgeknallt – Girl, Interrupted, 1999) wurde mit einem Oscar®, ihrem dritten Golden Globe, dem Broadcast Film Critics Association Award, dem Supporting Actress of the Year Award der ShoWest und dem Screen Actors Guild Award for Outstanding Performance by a Female Actor in a Supporting Role honoriert. Der Film nach einer wahren Begebenheit von Susanna Kaysen wurde von James Mangold in Szene gesetzt. Winona Ryder ist als Hauptdarstellerin zu sehen.
Davor spielte sie eine Polizeinovizin an der Seite von Denzel Washington als erfahrenem Detective in dem Thriller The Bone Collector (Der Knochenjäger, 1999) von Phillip Noyce. Ferner hatte sie einen Part in Mike Newells Pushing Tin (Turbulenzen – und andere Katastrophen, 1999) mit Billy Bob Thornton und John Cusack. Für ihre Leistung in Playing by Heart (Leben und lieben in L.A., 1998) erhielt sie den National Board of Review’s Award als beste weibliche Entdeckung. Das von den Charakteren getragene Drama von Willard Carroll versammelt eine Riege an namhaften Schauspielern wie Sean Connery, Gena Rowlands, Madeleine Stowe, Ellen Burstyn, Gillian Anderson und Dennis Quaid.
Die HBO-Produktion „Gia“ brachte ihr großes Kritikerlob ein; außerdem erhielt sie für ihre Rolle als Supermodel Gia Carangi, die an AIDS stirbt, einen Golden Globe, einen Screen Actors Guild Award und eine Emmy-Nominierung. Auch für ihre Rolle an der Seite von Gary Sinise in „George Wallace“ von John Frankenheimer, einem Historienepos für TNT über den kontroversen Gouverneur aus Alabama, brachte ihr eine Emmy-Nominierung ein. Mit dem Fernsehprojekt, in dem Jolie die zweite Frau des Gouverneurs spielt, gewann sie ihren ersten Golden Globe sowie eine CableACE-Nominierung.
Ferner spielte Jolie an der Seite von David Duchovny und Timothy Hutton in Andy Wilsons Playing God (Playing God, 1997). Auch in Karen Arthurs „True Women“, einer vierstündigen Miniserie von Hallmark Hall of Fame, die auf Janice Woods Windles Historienbestseller beruht, war sie zu sehen, ebenso wie in Annette Haywood-Carters von der Kritik geschätztem Foxfire (Foxfire – Girls ohne Gnade, 1996) und in Iain Softleys Hackers (Hackers – Im Netz des FBI, 1995).
Jolie war Mitglied des berühmten MET Theatre Ensemble Workshop und studierte am Lee Strasberg Theatre Institute sowie mit Jan Tarrant in New York und Silvana Gallardo in Los Angeles.
Jolie hat ebenfalls mit ihrer humanitären Arbeit breite Anerkennung gefunden. Sie erhielt 2005 als erste Persönlichkeit den Citizen of the World Award der United Nations Correspondents Association sowie den Global Humanitarian Action Award. Im Februar 2007 wurde sie von der überparteilichen Ideenschmiede Council on Foreign Relations für fünf Jahre anerkannt, um die nächste Generation an Entscheidern der Auslandspolitik zu unterstützen.
Jolie ist ferner eine Botschafterin des guten Willens für die United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR). Sie brachte den Unaccompanied Alien Child Protection Act mit auf den Weg und gründete das National Center for Refugee and Immigrant Children, eine Organisation, die freie legale Hilfe für Asyl suchende Kinder anbietet.